AGBs

AGB´s

§ 1 Begriffsbestimmung und Geltungsbereich /Allgemeines

1) Die nachfolgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend AGB genannt) gelten für alle von MAAFIN (nachfolgend Auftragnehmer) durchgeführten Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen.  Sie sind Grundlage für alle Rechtsgeschäfte mit dem Auftragnehmer, sofern nicht im Einzelfall schriftlich etwas anderes vereinbart ist. Sie gelten als vereinbart, wenn der Auftraggeber ihnen nicht unverzüglich nach Erhalt widerspricht, spätestens mit der Annahme des Angebots bzw. der Entgegennahme von Lieferung oder Leistungen.

Soweit keine abweichende Vereinbarung getroffen, gelten die AGB auch für alle zukünftigen Aufträge ein und desselben Kunden (nachfolgend Auftraggeber), auch wenn sie nicht nochmals ausdrücklich vereinbart werden.

Die AGB dienen der Regelung und Klarstellung einiger Inhalte des Auftragsverhältnisses, welches sich im Übrigen nach dem Inhalt des einzelnen Auftrages bestimmt. Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen ihrer Wirksamkeit der Schriftform und müssen als solche ausdrücklich gekennzeichnet werden. Die Vertragsparteien sind sich einig, dass ausschließlich die vorliegenden AGB vom Auftragnehmer gelten sollen. Etwaige Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung.

§ 2 Präsentation, Eigentumsvorbehalt

Jegliche, auch teilweise Verwendung von uns mit dem Ziel des Vertragsabschlusses vorgestellter oder überreichter Arbeiten und Leistungen (Präsentation), seien sie urheberrechtlich geschützt oder nicht, bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Das gilt auch für die Verwendung in geänderter oder bearbeiteter Form und für die Verwendung der unseren Arbeiten und Leistungen zugrunde liegenden Ideen, sofern diese in den bisherigen Werbemitteln des Auftraggebers keinen Niederschlag gefunden haben. Auch in der Annahme eines Präsentationshonorars liegt keine Zustimmung zur Verwendung unserer Arbeiten und Leistungen.

§ 3 Leistungsumfang, Auftragsablauf, Vergütung

1)    Das Angebot und die Leistungsbeschreibung vom Auftragnehmer enthalten den Umfang und die geschuldete Vergütung. Basis der Tätigkeit bildet das Briefing durch den Auftraggeber. Wird das Briefing mündlich erteilt, fertigt der Auftragnehmer darüber ein Besprechungsprotokoll. Von uns übermittelte Besprechungsprotokolle sind verbindlich, wenn der Auftraggeber nicht unverzüglich nach Erhalt widerspricht.

Vor Beginn jeder kostenverursachenden Arbeit unterbreitet der Auftragnehmer dem Auftraggeber ein Angebot in schriftlicher Form. Wenn infolge nachträglicher Änderungs- und Ergänzungswünsche des Auftraggebers ein Mehraufwand entsteht- ausgenommen ausdrücklich schriftlich vereinbarte und im Auftragsumfang enthaltene Korrekturstufen (im Normalfall 2 Korrekturstufen) – wird dieser zusätzliche Aufwand mit den vereinbarten Stundensätzen abgerechnet. Gleiches gilt für den entstehenden Mehraufwand infolge unrichtiger, nachträglich berichtigter oder lückenhaft gelieferter Angaben, die zu Korrekturen, teilweise oder vollständiger Wiederholung der Arbeiten führen. Verzögert sich dadurch der Fertigstellung, trägt der Auftraggeber den Schaden, sofern er diesen zu vertreten hat. Korrekturen, die nach Fertigstellung /Produktionsbeginn anfallen, werden ebenfalls berechnet. Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor zusätzlich anfallende Kosten, die nicht bei Auftragsabschluss bekannt waren, dem Kunden gegebenenfalls zusätzlich in Rechnung zu stellen (z.B. erhöhte Versandkosten durch Expressversand, zusätzliche Reisekosten bei persönlicher Übergabe bei Auftraggeber, geänderte Lieferadresse, etc.).

Wenn die Aufgabenstellung durch den Auftraggeber komplett neu formuliert wird nachdem bereits ein Auftrag erteilt wurde, wird ein neues Angebot erstellt und ein Mehrkostenaufwand in Rechnung gestellt.

2)      Der Auftraggeber erteilt Genehmigungen so rechtzeitig, dass der Arbeitsablauf vom Auftragnehmer und deren Lieferanten und damit die vertragsgemäße Realisierung der Kommunikationsmaßnahmen nicht beeinträchtigt wird; die durch nicht rechtzeitig erteilte oder verweigerte Genehmigung eventuell entstehender Mehrkosten und / oder ein dadurch entstehendes Qualitätsrisiko trägt der Auftraggeber.

3)      Vorlagen, Dateien uns sonstige Arbeitsmittel, die wir erstellen oder erstellen lassen, um die nach dem Vertrag geschuldete Leistung zu erbringen, bleiben unser Eigentum. Eine Herausgabepflicht besteht nicht. Zur Aufbewahrung sind wir nicht verpflichtet.

4)      Der Auftraggeber versichert, dass er zur Verwendung aller an den Auftragnehmer übergebenen Daten, Vorlagen und Inhalte berechtigt ist und die für den Auftragsumfang erforderlichen Nutzungsrechte besitzt. Sollte er entgegen dieser Versicherung nicht zur Verwendung oder Weitergabe berechtigt sein oder sollten die Vorlagen nicht frei von Rechten Dritter sein, stellt der Auftraggeber den Auftragnehmer im innen- und Außenverhältnis frei von allen Forderungen und Ersatzansprüche Dritter. Vom Auftraggeber vor- oder freigegebene Sachaussagen über Produkte müssen durch den Auftragnehmer nicht auf Richtigkeit und Zulässigkeit überprüft werden.

5)      Das Risiko der rechtlichen Zulässigkeit, der durch den Auftragnehmer erarbeiteten und durchgeführten Maßnahmen wird vom Auftraggeber getragen. Das gilt insbesondere für den Fall, die die Aktion und Maßnahmen gegen Vorschriften des Wettbewerbsrechts, des Urheberrechts und der speziellen Werberechtsgesetze verstoßen.

6)      Sofern nichts Abweichendes ausdrücklich schriftlich vereinbart ist, hat der Auftragnehmer die Leistungen auch dann vertragsgerecht erbracht, wenn sie nicht eintragungs- oder schutzfähig sind (z.B. Marken, Patente, Urheberschutz). Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, jedoch berechtigt, seine Leistungen zum Gegenstand von Schutzrechtsanmeldungen zu machen.

7)      Zur Prüfung und Zustimmung werden dem Auftraggeber alle Entwürfe vor Fertigstellung, Produktion oder Veröffentlichung vorgelegt. Mit Freigabe der Arbeiten übernimmt der Auftraggeber die Verantwortung für die Richtigkeit von Text, Inhalt, Bild und Ton.

8)      Auch wenn der Auftraggeber das in Auftrag gegebene und gelieferte Bild-, Lauoutmaterial, Printprodukt oder sonstige Leistung nicht veröffentlicht oder nutzt, muss das vereinbarte Honorar gemäß §3.1 AGB in voller Höhe gezahlt werden.

§ 4 Gestaltungsfreiheit

1)      Im Rahmen des Auftrages besteht für den Auftragnehmer Gestaltungsfreiheit.

2)      Dem Auftragnehmer steht es frei, zur Erbringung der Leistung im Zuge des technischen Fortschritts auch neuerer bzw. andere Technologien, Systeme, Verfahren oder Standards zu verwenden, als zunächst angeboten, insofern dem Auftraggeber hinaus keine Nachteile entstehen.

§ 5 Auftragserteilung / Weitergabe an Dritte

1)      Wir sind berechtigt, die uns übertragenen Arbeiten selbst auszuführen oder Dritte damit zu beauftragen.

2)      Wir sind berechtigt, Aufträge zur Produktion von Werken, Medien und Werbemitteln, an deren Erstellung wir vertragsmäßig mitwirken, im Namen des Auftraggebers zu erteilen. Der Auftraggeber erteilt hiermit ausdrücklich entsprechende Vollmacht.

3)      Aufträge an Werbeträger und Druckereien erteilen wir im eigenen Namen und auf eigene Rechnung. Für mangelhafte Leistung der Werbeträger und Druckereien haften wir nicht. Wir haften nicht für Garantieversprechen Dritter.

4)      Der Auftragnehmer wird alle ihm im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Auftragnehmer zur Kenntnis gelangenden Informationen und Unterlagen, die nicht zur Weitergabe an Dritte bestimmt sind, streng vertraulich behandeln. Er wird Angestellte und Dritte, die solche Informationen oder Unterlagen zur Durchführung von Arbeiten im Rahmen eines Vertrages erhalten, zu gleicher Verschwiegenheit verpflichten. Die Vertraulichkeitspflicht gilt über die Dauer des jeweils abgeschlossenen Vertrages hinaus.

§ 6 Nutzungsrechte und Urheberrechte

1)      Dem Auftragnehmer steht das ausschließliche Urheberrecht an allen im Rahmen des jeweiligen Auftrages gefertigten Leistungen zu. Urheberrechte sind nicht übertragbar.

2)      Der Auftraggeber erwirbt an allen Leistungen die Nutzungsrechte. Mit der Überlassung der Leistungen werden jedoch keine Eigentumsrechte übertragen. Die zu übertragenden Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung des vereinbarten Honorars in Form von Dateien auf einem USB-Stick oder einer Zip-Datei per Mail über.

3)      Das vom Auftragnehmer erstellte Leistungen (Layout, Design oder Bildmaterial) darf nicht abgezeichnet, nachgestellt oder anderweitig als Motiv benutzt werden. Unter der Voraussetzung der Anbringung des vom Designer / Fotografen vorgegebenen Urhebervermerks „designed by fotofruits“ oder „Konzeption und Gestaltung durch MAAFIN“ oder www.maafin.de oder www.fotofruits.de in zweifelsfreier Zuordnung zum jeweiligen Bild, Layout oder Postings (auch Storyfunktion bei Instagram oder andere social media Plattformen) ist die vereinbarte Nutzung, erlaubte Wiedergabe oder gestattete Weitergabe des Layout- oder Bildmaterials gestattet. Dasselbe gilt für die Weitergabe von Nutzungsrechten an Dritte, welche dem Auftraggeber grundsätzlich nicht gestattet ist. Nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung durch den Auftragnehmer darf der Auftraggeber die Nutzungsrechte an Dritte weiterübertragen oder lizensieren.

4)      Der Auftragnehmer wird dem Auftraggeber mit Ausgleich sämtlicher, den Auftrag betreffender Rechnungen alle für die Verwendung unserer Arbeiten und Leistungen erforderlichen Nutzungsrechte in dem Umfang übertragen, wie dies für den Auftrag vereinbart wurde. Privatkunden erhalten ein einmaliges Nutzungsrecht. Für gewerbliche Kunden wird ein individuell passendes Nutzungsrecht schriftlich vereinbart.

Jede darüberhinausgehende Nutzung, Verwertung, Vervielfältigung, Verbreitung oder Veröffentlichung insbesondere die Bearbeitung ist honorarpflichtig und bedarf unserer ausdrücklichen Zustimmung, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.

5)      Die Entwürfe, Werke und Leistungen dürfen ohne ausdrückliche Einwilligung vom Auftragnehmer weder im Original noch bei der Reproduktion verändert werden. Jede vollständige oder teilweise Nachahmung ist unzulässig. Bei Zuwiderhandlung steht dem Auftragnehmer vom Auftraggeber Schadensersatz zu.

6)      Jede Veränderung, Weiterbearbeitung (z.B. durch Foto-Composing, Montage oder durch elektronische Hilfsmittel zu Erstellung eines neuen urheberrechtlich geschützten Werkes) der gelieferten Leistungen bedarf der ausdrücklichen Genehmigung durch den Auftragnehmer.

7)      Werden die von dem Auftragnehmer gelieferten Arbeiten und Entwürfe erneut oder in einem größeren Umfang oder in einem anderen Rahmen, als ursprünglich vorgesehen genutzt, so ist der Auftraggeber verpflichtet, hierfür das Einverständnis beim Auftragnehmer einzuholen, schriftlich mit dem Auftragnehmer den Umfang zu vereinbaren und den Nutzungsumfang angemessen neu zu vergüten.

8)      Zieht der Auftragnehmer zur Vertragserfüllung Dritte heran, wird er deren Nutzungsrechte erwerben.

9)      Der Auftragnehmer darf, die von ihm konzipierten und gestalteten Werbemittel zeitlich unbeschränkt zur Eigenwerbung (z.B. Internet-Seite, Präsentationen, Druckmedien, Social Media Plattformen, Musterbücher, Werbeunterlagen etc.) nutzen. Dieses Recht erstreckt sich auch auf die kooperierenden Freelancer oder Netzwerkpartner des Auftragnehmers. Auch wenn das ausschließliche Nutzungsrecht eingeräumt wurde, ist der Auftragnehmer und auch die einzelnen Designer berechtigt den Auftraggeber als Referenzkunden zu benennen und die Entwürfe und Vervielfältigungen davon im Rahmen der Eigenwerbung zu verwenden.

Bei Shootings mit weiteren beteiligten Personen, die durch den Auftraggeber organisiert werden, spricht der Auftraggeber den Auftragnehmer von Rechten Dritter vollumfänglich frei.

10)   Alle Nutzungsrechte für, die vom Auftraggeber abgelehnte oder nicht ausgeführte Entwürfe bleiben beim Auftragnehmer. Dies gilt auch und gerade für Leistungen des Auftragnehmers, die nicht Gegenstand besonderer gesetzlicher Rechte, insbesondere des Urheberrechts, sind.

11)   Der Auftragnehmer hat das Recht auf den Vervielfältigungsstücken (Hard- und Softcopies) als Urheber genannt zu werden. Die Urheberbezeichnung ist, wie vom Auftragnehmer angegeben (siehe 6.3), auf den nach seinen Entwürfen hergestellten Werken anzubringen.

12)   Der Auftraggeber erhält ausschließlich bearbeitetes Bildmaterial im JPG-Format. Die Menge liegt im Ermessen des Auftragnehmers und dem Auftragsumfangs. Die Vorauswahl trifft der Auftragnehmer. Die Abgabe von unbearbeiteten, digitalen Rohdaten (RAW) ist ausgeschlossen. Die Aufbewahrung der digitalen Bilddaten ist nicht Teil des Auftrags. Die Aufbewahrung erfolgt ohne Gewähr.

13)   Individuelle Abweichungen der Nutzungs- und Urheberrechte und Sonderkonditionen müssen schriftlich vereinbart werden.

§ 7 Belegmuster

1)      Der Auftragnehmer hat Anspruch auf Überlassung von Abbildungen der Gegenstände, die mit Hilfe seiner Entwürfe hergestellt werden, sowie auf kostenlose Überlassung von 5 einwandfreien Belegmustern.

2)      Der Auftraggeber legt dem Auftragnehmer vor Ausführung von Vervielfältigung Korrekturmuster vor.

3)      Der Auftragnehmer hat Anspruch auf 5 Exemplare der Werbemittel, die von ihm gestalteten Produkte/ Werke/Leistungen verwendet wurden. Der Auftragnehmer ist berechtigt, diese Werbemittel oder Kopien davon für seine Eigenwerbung zu vervielfältigen und zu verbreiten.

§ 8 Lieferung, Lieferfristen, Abnahme

1)      Schuldet der Auftragnehmer einen bestimmten Arbeitserfolg, d.h. Konzept, Entwurf, etc. ist der Auftraggeber zur Abnahme verpflichtet. Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn sie nicht sieben Tage nach Ablieferung erklärt oder verweigert wird, vorausgesetzt das Arbeitsergebnis entspricht im Wesentlichen den Vereinbarungen. Bestehen wesentliche Abweichungen, wird der Auftragnehmer diese Abweichungen in angemessener Frist beseitigen und das Arbeitsergebnis erneut zur Abnahme vorlegen. Spätestens mit der Nutzung oder Zahlung des Werks gilt die Abnahme als erfolgt.

2)      Beanstandungen gleich welcher Art müssen beim Abnahmetermin dem Auftragnehmer mitgeteilt werden. Im Rahmen dieses Termins wird ein Übergabeprotokoll erarbeitet. Nach Unterschrift von diesem Abnahmeprotokolls gelten die erbrachten Leistungen als vertragsgemäß und mangelfrei abgenommen.

3)      Wurden Lieferzeiten / Abgabe- und Präsentationstermine vertraglich vereinbart und können / wurden vom Auftraggeber inhaltliche Zuarbeiten oder Bestätigungen der Konzepte / Entwürfe nicht fristgerecht getätigt, ist der Auftragnehmer nicht verpflichtet, weitere vertraglich vereinbarte Termine für die Fertigstellungen / Präsentationen zu ursprünglich vereinbarten Terminen zu erfüllen

4)      Voraussetzung für die vom Auftragnehmer zu erfüllenden Termine ist eine Bestätigung der Angebote/ Konzepte / Entwürfe durch den Auftraggeber, jeweils innerhalb einer Woche.

5)      Hält der Auftragnehmer Liefertermine nicht ein, so hat der Auftraggeber dem Auftragnehmer schriftlich eine angemessene Nachfrist zu setzen, die im Zugang der Nachfristsetzung bei dem Auftragnehmer beginnt.

6)      Auch bei vereinbarten Fristen und Terminen hat der Auftragnehmer nicht Liefer- und Leistungsverzögerungen aufgrund höherer Gewalt zu vertreten. Als höhere Gewalt gelten insbesondere Aufruhr, Eingriffe von hoher Hand, Rohstoff- und Energiemangel sowie nicht vermeidbare Betriebs- und Transportstörungen wie z.B.: Stromausfall, Feuer, Wassereinbrüche, Störungen des Internets, Computer- oder Programmabstürze oder den Transport beeinträchtigende Witterungseinflüsse. Dies gilt auch dann, wenn die vorstehenden Bedingungen bei den Vorlieferanten / Erbringern von Fremdleistungen von dem Auftragnehmer eintreten oder der Auftragnehmer unverschuldet von diesen nicht beliefert wird, trotz entsprechender Verträge, die Lieferung bzw. Leistung um die Dauer der Behinderung zuzüglich einer angemessenen Anlaufzeit hinauszuschieben oder wegen noch nicht erfüllten Teil ganz oder teilweise vom Vertrag zurück zu treten.

7)      Von uns zur Verfügung gestellten Vorlagen und Entwürfe sind nach Farbe, Bild oder Tongestaltung erst dann verbindlich, wenn ihre entsprechende Realisierungsmöglichkeit schriftlich von uns bestätigt wird.

§ 9 Zahlungsbedingungen

1)      Für die Herstellung der Lieferungen und Leistungen wird ein Honorar vereinbart. Dieses wird als Pauschale exklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer sowie zuzüglich eventueller Reisekosten berechnet.

Zölle oder sonstige, auch nachträglich entstehende Abgaben werden an den Auftraggeber weiterberechnet. Für genehmigte Angebote gilt eine Abweichung von + /- 10 Prozent als von der Genehmigung erfasst, sofern nicht etwas abweichendes schriftlich vereinbart wird.

2)      Bei Werbemitteln sind die jeweils gültigen Listenpreise der Werbeträger am Erscheinungstag verbindlich.

3)      Fällige Rechnungen, bzw. ausgewiesene Anzahlungen, sind innerhalb von 7 Tagen ohne Abzug zu zahlen. Bis zur vollständigen Bezahlung bleiben die Arbeiten (Fotografien, kreative Arbeiten etc.) Eigentum des Auftragnehmers.

4)      Erstreckt sich die Erarbeitung der vereinbarten Leistungen über einen längeren Zeitraum (> 1 Monat), so kann der Auftragnehmer dem Auftraggeber Zwischenrechnungen über die bereits erbrachten Teilleistungen stellen. Diese Teilleistungen müssen nicht in einer für den Kunden nutzbare Form vorliegen und können auch als reine Arbeitsgrundlage auf Seiten des Auftragnehmers verfügbar sein. Bei Änderungen oder Abbruch von Aufträgen, Arbeiten oder Dergleichen durch den Auftraggeber und /oder wenn sich die Voraussetzung für die Leistungserstellung ändert, werden dem Auftragnehmer alle dadurch anfallenden Kosten ersetzt und der Auftragnehmer wird von jeglichen Verbindlichkeiten gegenüber Dritter freigestellt.

5)      Bei Rücktritt und Kündigung trägt der Auftraggeber die Kosten für den Verdienstausfall und hat nach folgender Staffelung die Prozentsätze des ursprünglich vereinbarten Honorars zu zahlen:

·         Bis sechs Monate vor Beginn des Auftrages:                                    10 %

·         Ab sechs Monate bis drei Monate vor Beginn des Auftrages:   20 %

·         Ab drei Monate bis vier Wochen vor Beginn des Auftrages:      30 %

·         Ab vier Wochen bis zwei Wochen vor Beginn des Auftrages:    40 %

·         Ab zwei Wochen vor dem Beginn des Auftrages:                           50 %

6)      Bis zur vollständigen Zahlung aller den Auftrag betreffender Rechnungen, behalten wir uns das Eigentum an allen überlassenen Unterlagen und Gegenständen vor. Rechte an unseren Leistungen, insbesondere urheberrechtliche Nutzungsrechte, gehen erst mit vollständiger Bezahlung aller den Auftrag betreffender Rechnungen im vereinbarten Umfang auf den Auftraggeber über.

§ 10 Sonstige Aufwendungen

1)       Weitere anfallende Kosten im Rahmen des Auftrages (Material- und Laborkosten, Modellhonorare, Kosten für Requisiten, Reisekosten, erforderliche Spesen, Lizenzkosten, Produktionskosten etc.) sind nicht im Honorar enthalten und gehen zu Lasten des Auftraggebers. Es gelten die zum Zeitpunkt der Beauftragung geltenden Stunden- und Honorarsätze bzw. die jeweiligen vorgelegten Kalkulationen und Angebote.

2)      Für die Erfüllung von Druckaufträgen, die ein Auftragsvolumen von >100€ betragen, wird eine Anzahlung in Höhe von 50% der Gesamtsumme bei Auftragserteilung sofort fällig. Diese Anzahlung wird in der Abschlussrechnung verrechnet.

3)      Sonstige Kosten wie Anwaltskosten, Kurierkosten, Transportkosten sowie Farbkopien und -ausdrucke, Erstellung und Bereitstellung von Datenträgern werden auf Nachweis berechnet und durch den Auftraggeber vergütet.

§ 11 Herausgabe von Dateien und Bilddaten

1)      Die Herausgabe aller Arbeitsunterlagen, Bilddaten, elektronische Dateien und Aufzeichnungen online oder offline, die im Rahmen des Auftrages vom Auftragnehmer gefertigt wurden, wird in einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung individuell mit den Kunden festgelegt. Eine grundsätzliche Verpflichtung des Auftragsnehmers alle Dateien und Daten an den Auftraggeber herauszugeben besteht nicht (insbesondere für offene und editierbare Dateien). Davon unberührt ist der Umfang der Nutzungsrechte, die auf den Auftraggeber übertragen wurden.

§ 12 Mängelrüge, Gewährleistung und Haftung

1)      Von uns gelieferte Arbeiten und Leistungen hat der Auftraggeber unverzüglich nach Erhalt, zu überprüfen und Mängel unverzüglich nach Entdeckung zu rügen. Unterbleiben die unverzügliche Überprüfung und Mängelanzeige, bestehen keine Ansprüche des Auftraggebers.

2)      Bei Vorliegen von Mängeln steht dem Auftragnehmer das Recht zur zweimaligen Nachbesserung innerhalb einer angemessenen Zeit zu.

3)      Liefertermine sind nur dann verbindlich, wenn sie durch den Auftragnehmer ausdrücklich bestätigt worden sind. Der Auftragnehmer haftet für eine Fristüberschreitung nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

4)      Der Auftragnehmer haftet nur für Schäden, die durch den Auftragnehmer selbst oder seiner Erfüllungsgehilfen vorsätzlich oder grob fahrlässig entstanden sind. Schadensersatzansprüche jeder Art gegenüber Unternehmern sind auf den Ausgleich typischer und vorhersehbarer Schäden und in der Höhe auf einmaligen Ertrag, der sich aus dem jeweiligen Auftrag ergibt, beschränkt. Das gilt nicht bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. In diesem Falle ist die Haftung auf typische und vorhersehbare Schäden beschränkt. Ferner haftet der Auftragnehmer gegenüber Unternehmern nicht für Schadensersatzansprüche jeder Art bei grob fahrlässiger Verletzung nicht wesentlicher Vertragspflichten durch einfache Erfüllungsgehilfen.

5)      Für Schäden oder Verlust von Werken und Leistungen haftet der Auftragnehmer nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die Haftungshöhe ist generell und in jedem Fall begrenzt auf die geleistete Anzahlung bzw. Rechnungssumme.

6)      Im Zusammenhang mit Leistungen Dritter, die nicht vom Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen sind, übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung. Für Schäden, Mängel oder Verlust durch Subunternehmer oder Lieferanten, welche ihre Leistungen auf eigene Rechnung erstellen, ist eine Haftung des Auftragnehmers ausgeschlossen.

7)      Kommt der Auftraggeber nicht der empfohlenen Up-Date-Empfehlung, die durch den Auftragnehmer ausgesprochen wurde, nach oder ergeben sich formale Vorschrifts-Änderungen nach Beendigung des Auftrages (insbesondere beim Web-Design) haftet der Auftragnehmer nicht und es entstehen keine Schadensersatzansprüche.

8)      Der Auftragnehmer wird den Auftraggeber rechtzeitig auf für ihn erkennbare rechtliche Risiken des Inhalts oder der Gestaltung geplanter Kommunikationsmaßnahmen hinweisen. Erachtet der Auftragnehmer für die Realisierung der Maßnahmen eine rechtliche Prüfung durch eine besondere sachkundige Person oder Institution für erforderlich, so trägt der Auftraggeber nach Abstimmung die Kosten. Hat der Auftragnehmer auf Bedenken hingewiesen und besteht der Auftraggeber gleichwohl auf die Realisierung der Kommunikationsmaßnahme, so haftet der Auftragnehmer nicht für daraus resultierende Nachteile und Risiken. Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter auf erstes Anfordern frei.

9)      Für die Neuartigkeit, Schutzfähigkeit und wirtschaftliche Verwertbarkeit des Werkes haftet der Auftragnehmer nicht.

10)   Die Vorbereitung und Durchführung eines Fotoshootings erfolgen mit äußerster Sorgfalt. Sollte jedoch auf Grund von Umständen, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat (z.B. plötzliche Krankheit, Verkehrsunfall, Umwelteinflüsse, Verkehrsstörungen etc.) ein Zustandekommen des vereinbarten Termins nicht möglich sein oder nur verspätet wahrgenommen werden, kann keine Haftung für jegliche draus resultierenden Schäden oder Folgen übernommen werden.

§ 13 Datenschutz

Unsere gültigen Datenschutzbestimmungen finden Sie auf unserer Homepage

§ 14 Schlussbestimmungen / Salvatorische Klausel

1)      Der Auftraggeber ist nicht dazu berechtigt, Ansprüche aus dem Vertrag abzutreten.

2)      Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des deutschen internationalen Privatrechts.

3)      Nebenabsprachen zum Vertrag oder zu diesen AGB bestehen nicht und bedürfen, soweit nachträglich gewollt, zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

4)      Die etwaige Nichtigkeit bzw. Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen dieser AGB berührt nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen. Die Parteien verpflichten sich, die ungültigen Bestimmungen durch eine sinnentsprechende wirksame Bestimmung zu ersetzen, die der angestrebten Regelung wirtschaftlich und juristisch am nächsten kommt.

5)      Für den Fall, dass der Auftraggeber keinen Gerichtsstand in der Bundesrepublik Deutschland hat oder seinen Sitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt nach Vertragsabschluss ins Ausland verlegt, wird der Wohnsitz des Auftragnehmers als Gerichtsstand vereinbart.

Stand: März 2020

Alte AGB´s verlieren ihre Gültigkeit

 

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